Regionalmeisterschaft in Sohland 2026
- inoffiziell erkämpfen wir erneut 11 x Gold und 12 weitere Medaillen, genau wie 2025
- erfolgreichste Sportlerin war Charlotte Slansky mit zwei Goldmedaillen
- dennoch erfolgreichster Verein mit 21 Medaillen
Eigentlich hatten wir uns auf einen oder zwei Distanzwettkämpfe gefreut. Einmal in der klassischen und einmal in der freien Technik. Aber leider hatte der Wettergott wieder etwas dagegen. Anfang der Woche hatten wir alle noch gute Bedingungen. In Jonsdorf lagen noch die sehr guten Strecken von der Kreismeiserschaft. Also liebäugelten wir auch mit den Rennen in Sohland. Aber zu starker Regen und der Wärmeeinbruch machten unsere Träume zunichte. Also lief alles wieder auf einen VSA am dortigen Alpine Hang hinaus. Ok, ist eben besser als Nichts. Und so schlecht sahen wir da ja auch nicht aus. Aber zu allem Verdruss war es am Samstag richtig warm und am Sonntag dagegen sehr kalt, so dass der Hang wieder knochenhart für die Kinder war. Da fährt dem Einen oder der Anderen schon mal die Angst in die Glieder. Ist aber alles nicht schlimm. Da wird eben auch mal nicht gestartet, wenn es keinen Sinn macht oder die Ansprüche noch zu hoch sind. Man hätte auch erst die älteren Teilnehmer ins Rennen schicken können. Denn die können mit solchen Bedingungen schon viel besser umgehen. Die Jüngeren wären dann später gestartet, wo der Untergrund schon etwas weicher gewesen wäre.
Nach einer kurzen Probezeit, wo jeder mal seinen Parcours abfahren konnte, ging es los.
Charlotte stürmte los wie im letzten Jahr. Und schon nach wenigen Sekunden hatte sie die Vorläufer eingeholt. Aber leider konnte sie die beiden Jungen, die ständig stürzten, nicht überholen. Dabei hat sie sehr viel Zeit liegen lassen müssen. Das ist eine sehr ungünstige Situation. Aber am Ende war es dennoch Gold bei ihr. Und da sie am Vortag auch schon Gold bei der Abfahrt geholt hatte, war sie am Ende des Tages die erfolgreichste Sportlerin an diesem Wochenende in Sohland. Na, das war ein Auftakt. Zum ersten Mal dabei war Kurt. Und auch er machte es recht gut. Er konnte in der zweiten Runde noch mal richtig zulegen und holte am Ende die Silbermedaille. Tobias ließ gar nichts anbrennen. Genau wie im letzten Jahr lief er ein ganz konzentriertes Rennen von Anfang an. Mit zwei deckungsgleichen Runden auf die Sekunde genau gewann er erneut in seiner Altersklasse. Und da dieses eine Rennen Tobias noch nicht reichte, starteten er am Nachmittag gleich noch einmal in Lückendorf beim Volkssport- Biathlon und gewann noch einmal Gold. Anna holte Bronze und konnte den Abstand zur Siegerin gegenüber zum Vorjahr etwas verkürzen. Bronze ging an die Vorjahressiegerin Elisabeth. Aber sie ließ, mit viel zu viel Respekt vor dem Eis, in der ersten Runde schon mächtig viel Zeit liegen. In der zweiten Runde fuhr sie über eine Minute schneller. Aber das war zu spät. Im Training nach dem Rennen fuhr sie dann wie der Teufel den Hang hinunter.
Kalle machte seine Sache wieder gut und gewann, wie im letzten Jahr, seine AK. Obwohl die Konkurrenten nach ihm die Zeitabstände vom letzten Jahr ganz schön verkürzen konnten. Jonathan konnte seinen zweiten Platz vom Vorjahr nicht verteidigen. Am Tag vorher gewann er ganz knapp das alpine Rennen in seiner Altersklasse. Aber diesen Fahrschwung vom Vortag konnte er leider nicht auf die Langlaufski übertragen. Eine Medaille war möglich. Im ersten Durchgang lag er noch auf Platz vier. Leider stürzte er dann im zweiten Lauf und kam auch ewig nicht auf die Beine. Auch Maria verschenkte die Silbermedaille um drei Sekunden. Im ersten Lauf lag sie noch auf Platz zwei. Aber im zweiten Lauf konnte sie leider nicht mehr zulegen. Unsere beiden Jungen in der AK 13 machten ihre Sache wieder sehr gut. Nepomuk und Moritz belegten die Plätze zwei und drei, wobei sie in der zweiten Runde etwas zulegen hätten können. Zum ersten Mal gelang nun endlich Annika ein kleiner Triumph. Lange haben wir darauf gewartet. Nun hat es endlich geklappt. Mit zwei auf die Sekunde genau deckungsgleichen Runden gewinnt sie ihre Altersklasse, obwohl sie auch in der zweiten Runde in den Toren mächtig viel Zeit liegen lässt. Unsere „Großen“ sind natürlich eine Bank und Vorbild für die Kleineren. Mit guter Stimmung, Sonnenschein am Hang und erfahrener Technik meistern sie den Parcours mit Bravour. So gewinnen Charlotte und Bruno ihre Altersklassen. Glücklich werden Anton und Jeremy zusammen auf die Zehntel genau Zweite. Franz gewinnt mit der schnellsten Fahrzeit bei den Männern. Nun wird es etwas ärgerlich bei den Ergebnissen. Denn laut Ausschreibung hätte nun Ralf bei den Senioren gewonnen, so wie im letzten Jahr. Aber bei der Siegerehrung wurden alle Männer zusammengefasst und somit dann Silber für Ralf. Auch bei den Damen gab es etwas Verdruss. Denn laut Ausschreibung sollten auch die Damen in verschiedenen Altersklassen gewertet werden. Damit wäre Levana die Siegerin vor der Anna gewesen. Und beide konnten eigentlich ein etwas taktisches Rennen fahren unter sich. Aber am Ende machte das Kampfgericht einen Strich durch die Rechnung.
Ebenso ging es dann den Frauen in der höheren Altersklasse. Antje gewinnt ihre Altersklasse mit der schnellsten Zeit der Frauen, mit Zeiten von 1:35 und 1:39. Gefolgt von Christiane mit nur einer Sekunde Rückstand (1:36 und 1:39) und Susi auf Platz drei in dieser AK. Christiane läuft in der ersten Runde mit dem Klassik Ski sogar 3 Sekunden schneller als mit den Skatern in Runde zwei.
Aber da alle zusammengefasst wurden, sahen dann die Ergebnisse eben etwas anders aus. Christiane wird somit die zweiterfolgreichste Sportlerin, mit Gold in der Abfahrt und Silber beim VSA bei den Regionalmeisterschaften in Sohland.
Es war wieder eine sehr schöne Meisterschaft, allerdings mit dem kleinen Wehmutstropfen bei der Siegerehrung, bei der unsere Sportler nun leider etwas benachteiligt wurden.
Denn sonst hätte der PSV Zittau ganz genau dieselben Ergebnisse eingefahren, wie im letzten Jahr:
24 Teilnehmer, 11x Gold und 23 Gesamtmedaillen. (so 24TN, 9x Gold + 12 Medaillen)
V. Heinrich Januar 2026
Ergebnisse, Bilder